Hallo zusammen,
1. Danke, Rainer, fürs Verschieben
2. zu:
MTB hat geschrieben:rainer hat geschrieben:Gedanklich: 4 Planeten (in ihren Umlaufbahnen) oder auch das Sol-System (8-9 Planeten): im Prinzip muß ich es nur -weit draußen- umzingeln (natürlich im Raum), also Nord,Süd,Ost,West,Oben,Unten = 6 Richtungen. Aus diesen 6 Positionen dann ein- und ausfliegende Schiffe abfangen...fertig. Also 6 Schiffe plus ein paar Ersatzspieler-Schiffe.
Sonnensysteme sind GROSS. Und warum leeres Volumen überwachen wenn ich nur verhindern will, dass jemand auf Planeten landet? Mal davon abgesehen dass getarnte Schiffe da sowieso wenig Probleme haben sollten (und die Rotharianer haben (noch?) getarnte Frachter).
Das sehe ich genauso wie MTB. Die Entfernungen sind viel größer (und damit die Chance kleiner, einen Blockadebrecher abzufangen), wenn ich in einer Umlaufbahn (bzw. eher auf einer gedanklichen Kugelschale) jenseits der Plutobahn meine Schiffe versammle, als wenn ich bei jedem Planeten (bei dem es Sinn macht - sicher nicht bei Jupiter) zwei, drei Schiffe stationiere. Strategisch optimal verteilt, reichen die aus, um den Planeten "abzuriegeln", da sie eine gute Chance haben, Blockadebrecher abzufangen (die Wege sind ja kürzer).
3. Ende 2008 gab es bereits
eine Diskussion zu dem Thema, dabei kam ebenfalls unter anderem die Idee auf, den Blockadeerfolg z.B. von der Anzahl der bewohnten Planeten abhängig zu machen. Obwohl das auch bei Sir Pustekuchen auf Zustimmung gestoßen ist, wenn ich da nichts falsch verstanden habe, wurde das dann doch nicht umgesetzt (weshalb auch immer).
Übrigens erklärt Malle im selben Thread (letzte oder vorletzte Seite) auch, weshalb die Rotharianer keine Blockadeschiffe haben (haben sollen): weil es nicht zu deren Philosophie des getarnten, hinterhältigen Angriffs passt, die Schiffe wären ja lange Zeit an einem Ort gebunden und könnten dort (Tarnung hin oder her) gezielt aufgerieben werden.
4. Vorschlag von Nobody6:
8 Schiffe pro Planet = gute Blockade? Nee, das halte ich für viel zu viel. Bei 6 Planeten wären das ja 48 Schiffe. Eine Änderung soll ja nicht vor einer Blockade schützen, sondern das Ganze nur ein wenig realistischer machen (soweit das in einem SF-Spiel möglich ist).
5. mein Vorschlag (sorry, ist etwas viel Text geworden):
Meiner Meinung nach reichen (halbwegs realistisch betrachtet) 2 Schiffe aus, um einen Planeten "gut" abriegeln zu können: eines irgendwo im Orbit, das andere genau gegenüberliegend, also mit dem Planeten im Mittelpunkt zwischen beiden Schiffen. Somit sind Vorder- und Rückseite des Planeten ständig "im Blick". Wer ganz sicher gehen will, setzt noch ein drittes Schiff dazu, dann entgeht wirklich nichts mehr den Augen (Sensoren) der Blockierer. Mehr als 4 (in
Tetraeder-Form angeordnet) wären dann aber wirklich fast schon zu viel, die wären dann allenfalls noch "Ersatzspieler", falls bereits zwei der anderen Schiffe jeweils einen Blockadebrecher in unterschiedliche Richtungen verfolgen müssen.
Natürlich könnte man auch nur ein Schiff pro Planet verwenden, aber dann sieht man halt nicht, was auf der Rückseite vor sich geht - und entdeckt die Blockadebrecher möglicherweise zu spät, um sie abfangen zu können. Schlecht geplant, Pech gehabt.
Bei allen Überlegungen zum Abfangen der Blockadebrecher bin ich pauschal davon ausgegangen, dass beide Seiten über etwa gleich schnelle Schiffe verfügen - ich denke, eine andere Grundlage kann man auch nicht verwenden, sonst wird es viel zu komplex und unübersichtlich (nicht nur zu programmieren).
Ich versuche einmal, das Ganze in Zahlen/grobe Formeln zu fassen:
Wenn man nach meinen obigen Ausführungen davon ausgeht, dass 3-4 Schiffe pro bewohntem Planet völlig ausreichend sind für eine Blockade, würde das bedeuten:
- kommen statistisch bei einer Blockade eines Systems 3 Schiffe auf einen bewohnten Planeten, dann wird so gut wie immer ein Blockadewert von 100% erreicht - natürlich kann es hiervon in jeder Runde zufällige Abweichungen geben, das wäre noch zu überlegen (es soll ja nicht absolut genau vorausberechnet werden können, sondern nur ein grober Richtwert sein)
- kommen statistisch 2 Schiffe auf jeden Planeten, kommt man eben nur noch auf einen Blockadewert von ca. 66% (+/- zufällige Abweichung)
- kommt statistisch nur 1 Schiff auf jeden Planeten, erreicht man nur noch einen Blockadewert von ca. 33% (+/- Zufallswert; vielleicht eher - als +)
- bei statistisch weniger als einem halben Schiff pro Planet sollte eine Blockade gar nicht erst funktionieren (nicht einmal zu 10 oder 15% - einfach gar kein Effekt).
Bis hierher (nein, ich bin noch nicht fertig) mal ein Beispiel:
Die Terraner wollen ein Cartarer-System blockieren und rücken mit 13 Blockadeschiffen an. Das Cartarer-System besteht aus 5 bewohnten Planeten. Demnach kommen statistisch 13/5=2,6 Schiffe auf jeden Planeten, was ungefähr einem Blockadewert von 86% entspricht; durch die zufällige Abweichung ist es aber möglich, dass auch öfters 100% erreicht wird (aber sicher nicht in jeder Runde), aber auch weniger als 75% sind natürlich manchmal möglich - wie der Zufall es eben gerade will.
Nehmen wir weiter an, der Cartarer lässt sich das nicht bieten und greift mit einer seiner Flotten irgendwann die Blockadeschiffe an. Er venichtet dabei seine Flotte zwar selbst (nehmen wir jetzt einfach mal an; ist ja nur ein Beispiel

), aber auch etliche der Blockadeschiffe. Der Terraner hat dann z.B. nur noch 2 Blockadeschiffe übrig, was weniger als 0,5 pro Planet ausmacht: der Blockadebefehl kann zwar noch erteilt bzw. beibehalten werden, hat aber keinerlei Auswirkung.
Weiter geht's:
Zusätzlich zu den obigen Blockadewert-Berechnungen könnte man noch verschiedene (nicht zu komplexe) Boni und Mali einbauen. So könnten Majors, die über Tarntechnologie verfügen, einen Bonus erhalten, wenn eines ihrer Systeme blockiert wird (was gleichbedeutend ist mit einem Malus für den Blockierer auf den Blockadewert).
Grob und in einer ersten Überlegung würde ich sagen: für jeden Schiffs
typ mit Tarnfähigkeit, das mit dem aktuell erreichten Techlevel gebaut werden kann, reduziert sich der Blockadewert pauschal um 2 Punkte. Dabei ist es egal, ob der Blockierte tatsächlich Tarnschiffe hat; wichtig ist nur, ob er über die Technologie verfügt und sie somit haben könnte.
Können die Rotharianer also z.B. aktuell 6 verschiedene Schiffe mit Tarnfähigkeit konstruieren, reduziert sich der Blockadewert bei jeder Berechnung um 12. Ein Zufallswert braucht meiner Meinung nach hier nicht eingebaut zu werden, da es den ja schon bei der generellen Blockaderwert-Ermittlung gibt.
Das soll lediglich repräsentieren, dass auch vereinzelt Blockadebrecher über Tarnschiffe verfügen können und somit die Möglichkeit besteht, dass ab und zu mal einer unbemerkt durchbrechen kann.
Da ich nicht genau weiß, über wie viele Tarnschiffe die Rotharianer maximal verfügen, müsste der Bonuswert (im Beispiel oben 2 pro Tarnschiff-Typ) sicher noch angepasst werden, möglicherweise ist auch 3 oder sogar 4 besser?
Auch einige der anderen Majors verfügen ja über Tarnschiffe, aber da es weniger sind, wirkt sich das dann nicht so stark auf den Blockadewert aus.
Tarnfähigkeit sollte sich aber nicht zu Gunsten des Blockierenden auswirken (zumal Blockadeschiffe zu tarnen ja nicht sehr hilfreich sein dürfte), sondern nur zu Gunsten des Blockierten.
Umgekehrt könnten bestimmte Eigenschaften der Blockadeschiffe einen Bonus für den Blockierenden geben, z.B. eine besonders hohe Manövrierbarkeit (je höher die ist, desto eher kann man Blockadebrecher abfangen, ohne noch eine umständliche und zeitraubende "Wendeschleife" fliegen zu müssen) oder besonders gute Scanner (-stärke, nicht -reichweite!). Das könnte dann ebenfalls einen Bonus von ca. 1 bis 4 pro Schiff geben (diesmal den Blockadewert erhöhend, nicht absenkend), wobei hier nur die Eigenschaften der Schiffe gewertet werden sollten, die tatsächlich an der Blockade beteiligt sind.
Unter Umständen müsste man in diesem Fall noch einmal die Schiffsdaten der Blockadeschiffe der verschiedenen Majors durchgehen, ob sie so sinnvoll sind oder noch angepasst werden sollten.
Sicherlich gibt es bei ähnlichem Effekt noch andere Ansatzmöglichkeiten, z.B. könnte man statt von der Planetenzahl auch von der Max.-Bevölkerungszahl ausgehen. Da die aber sehr variabel sein kann (bis über 100 Mrd., habe ich in einem Thread gesehen) und auch 45 Mrd. sich manchmal über nur 2 Planeten verteilt (anderswo aber vielleicht über 5 oder 6), dürfte sich das nur schwierig (und komplexer zu programmieren) in eine brauchbare Formel bringen lassen.
So, wer zerreißt meinen Vorschlag als Erster?
Gruß
Y