habs schon ganz gelesen, hört sich ja vernünftig an. Allerdings ist ich die Annahme, dass wir den Schwefel und Kohlenstoff (nach der Trennung vom Sauerstoff) in der Atmosphäre nicht nutzen/transformieren/einkapseln können in weniger treibhausschädliche Atome/Gase mit Strahlungsschutzwirkung, zwar plausibel, würd ich aber unter atomphysikalischen Zukunftstech-Gesichtspunkten (achtung, totschlagargument) für möglich erklären, dass man durch Neutroneneinfang (siehe Entstehung schwerer Elemente bei einer Supernova (okay okay Energiemengen ich weiß, aber die hätten den Vorteil, nur einmal aufgewandt werden zu müssen und übrigens per Kernfusion in der sterbenden Sonne befeuert zu werden, genauso wie die Reaktoren, die wir in der Zukunft haben)) großflächig die atomare Zusammensetzung der gegebenen Atmosphäre verändert. Gebe zu, dass dafür vermutlich 2000+ Energie vonnöten wären, aber wir haben ja auch eine Kolonieschiffflotte, die 4 Mrd. Menschen beherbergt, die muss also sowieso reich an Energiegeneratoren sein. Aber da ist ne Schwachstelle zu sehen, das stimmt schon. Gerade weil man hier auch sagen könnte, na prima, bei soviel (praktisch unendlicher) Energieerzeugung, die vorhanden ist, kann ich auch die Energie für die Kolonisten dauerhaft aufbringen auf den toten Monden. Ich würde davon Abstand nehmen, weil die Energieversorgung auf Dauer doch erstens nicht so ungefährlich ist von der Reaktorsicherheit (Anschläge, Terroristen) und es evtl. auch im Versorgungsnetz mal zu Überlastungen wie bei meinem DSL-Anschluss kürzlich kommen kann und wenn dann halt auch die tägliche Nahrungsaufnahme von meinem DSL-Anschluss abhängt, ist das mitunter blöd

. Gut es gibt Kondensatoren, Batterien und sonstige Energiespeicher, aber trotzdem.
Ein paar nette Zahlen zum Energiebedarf Deutschlands (80 Mio Einwohner wie wir ja wissen), der den gesamten Bereich umfasst und direkt und indirekt von unserer natürlichen Energiequellen gedeckt wird:
http://de.wikipedia.org/wiki/Größenordn ... joule_-_EJ
Zum Magnetfeld (
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld) muss man den Venuskern stark erhitzen (durch Waffen vermutlich) und die Rotation schneller machen. Das könnte bei den Dimension langwierig werden, denn wie bekommt man eine eisenhaltige Kugel ohne Berührung schneller auf der Stelle rotiert? Klar, mit einem externen Magnetfeld. Nun müsste man selbiges nach Erhöhung der Rotationsgeschwindigkeit nur irgendwie auf den Planetenkern ausrichten und evtl. dort sogar Induktionswärme erzeugen. Alles in der energetischen Größenordnung einer Tagesproduktion Sonnenenergie. Hört sich schon etwas phantastisch an, aber wenn wir von einer Kolonieschiffflotte von schätzungweise 4 Mio. Schiffen mit 4 Mio. großen Fusionsreaktoren ausgehen, könnte man diese Aufgabe in 50 Jahren stemmen. Und mehr Schiffe würden die Dauer verkürzen, ganz wie es in unserem Game der Fall ist. Klasse nicht?
Was den Mond angeht hast du ja recht, aber das ist so schon im Spiel mit drin, d.h. die Ressourcen, die es auf dem Mond gibt, gibt es auch auf dem darunterliegenden Planeten (ist auch wissenschaftlich Fakt nach der Schwere-Elemente-Enstehungstheorie). Also sagen wir einfach, die Leute, die in den BotE-Minen arbeiten, arbeiten z.T. auch halt aufm Mond. Die können ja pendeln. Ist halt immer Feierabendstau auf der Mondautobahn, was solls

. Und man braucht keine teueren Kontinuumantriebsschiffe, ist also auch rentabel, wenn die unten auf dem habitableren Planeten wohnen. Bei milliardenhaften Pendlern Erde-Venus wär ich da vorsichtiger, da braucht man schon die besseren Impulsantriebe, ist etwas teuer glaub ich. Nichtsdestotrotz könnte man das Pendlervolk auch dem jeweiligen Planeten zuordnen und so zumindest erklären warum die Venus in BotE als kleiner Klasse N Planet trotzdem 10 Mrd. "beherbergt". Müsste man dann aber auch auf andere Planetensysteme übertragen und bei Anwesenheit eines Klasse M Planeten die Kapazitäten der anderen Planeten raufschrauben, auch ne interessante Idee bzw. ein interessanter Effekt.
Monde bei Gasriesen (
http://de.wikipedia.org/wiki/Io_(Mond) ) haben das Problem der 6000fachen Gezeitenkräfte. Da wird wieder enorm viel Energie für großräumige Gezeitenkraftkompensatoren auf lange Zeit hin bzw. dauerhaft beansprucht (man denke daran, auf terraformierten echten Planeten nur einmal und nie wieder).
Alles in allem stehen wir nun vor 2 Alternativen, entweder gar kein Klasse C und N Terraforming oder Akzeptieren einer genügend hohen Energieerzeugung und -umwandlungskapazität in passende Magnetfelder und katalytische Atomumwandlung der Gase.