warum ist eigentlich die Form der Sektoren quadratisch?
gibt doch soviele Formen:
z.B: Bienenwarbenähnlich

Gerade die Koordinaten würde ich schon gerne intuitiv halten, der Sektor q17 sollte z.B. einfach zu finden sein und das geht eben am einfachsten im quadratischen Fall.Der Hauptvorteil gegenüber einer rechtwinkligen Rasterung („Schachbrettmuster“) ist, dass es in einem Sechseckraster einfacher ist Entfernungen anhand der Felder abzuzählen. Dies ist oft wichtig für die Bewegung von Spielfiguren oder für die Feststellung der Reichweite von Fernkampfwaffen. Das Auszählen der Hex-Felder der kürzesten Route zwischen zwei beliebigen Feldern liefert immer eine recht gute Näherung der wahren Entfernung. Der Fehler beträgt maximal 15,5 %, was meistens problemlos akzeptiert werden kann. Bei quadratischen Rastern haben zwei sich nur an den Ecken berührende Felder den -fachen Abstand zweier direkt benachbarter Felder. Das führt beim einfachen Abzählen der Felder zu einem Fehler von bis zu 41,4 %. In einem Hexraster hat ein Feld nur Nachbarfelder, die über Kanten miteinander verbunden sind, aber keine, die ausschließlich über Ecken miteinander verbunden sind. Dadurch sind meistens auch einfachere Regeln zur Bewegung von Spielfiguren möglich.
Beispiel eines Sechseckrasters mit Nummerierung der einzelnen Felder
Diesen Vorteilen stehen im Wesentlichen zwei Nachteile gegenüber. Bei einigen Spielen ist es nötig, die Koordinaten jedes Spielfeldes anzugeben. Dies ist bei quadratischer Rasterung einfach und intuitiv durch Angabe einer „Zeile“ und einer „Spalte“ möglich (z. B. in der Schachnotation). Auch bei einem Sechseckraster reicht zwar die Angabe von zwei Koordinaten zur Beschreibung eines Feldes aus. Die Zuordnung bzw. das Wiederfinden eines Feldes ist aber nicht ganz so einfach, da die beiden gedachten Koordinatenachsen im ungewohnten Winkel von 60 ° zueinander stehen. Die Koordinaten eines Feldes werden darum oft direkt in das Feld hinein geschrieben.